Angesichts der drohenden atomaren und ökologischen Katastrophe gewinnt Albert Schweitzers Einstellung zum Leben erneut bestürzende Aktualität. Dieses Buch vereinigt die Grundtexte dazu aus den Jahren 1919 bis 1963.
Schon 1954 hat Schweitzer in seiner Rede bei der Entgegennahme des Nobelpreises in Oslo erklärt: "�Nur in dem Maße, als durch den Geist eine Gesinnung des Friedens in den Völkern aufkommt, können die für die Erhaltung des Friedens geschaffenen Institutionen leisten, was von ihnen verlangt und erhofft wird... Mögen die, welche die Geschicke der Völker in den Händen haben, darauf bedacht sein, alles zu vermeiden, was die Lage, in der wir uns befinden, noch schwieriger gestalten und uns noch weiter gefährden könnte, mögen sie das wunderbare Wort des Apostels Paulus beherzigen: `Soviel an euch liegt, habt mit allen Menschen Frieden.` Es gilt nicht nur den einzelnen, sondern auch den Völkern. Mögen sie in den Bemühen um die Erhaltung des Friedens miteinander bis an die äußerste Grenze des Möglichen gehen, daß dem Geiste zum Erstarken und zum Wirken Zeit gegeben
Albert Schweitzer was born into an Alsatian family which for generations had been devoted to religion, music, and education. His father and maternal grandfather were ministers; both of his grandfathers were talented organists; many of his relatives were persons of scholarly attainments.
Having decided to go to Africa as a medical missionary rather than as a pastor, Schweitzer in 1905 began the study of medicine at the University of Strasbourg. In 1913, having obtained his M.D. degree, he founded his hospital at Lambarene in French Equatorial Africa, but in 1917 he and his wife were sent to a French internment camp as prisoners of war. Released in 1918, Schweitzer spent the next six years in Europe, preaching in his old church, giving lectures and concerts.
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