""Die Krankheit zum Tode" ist ein ungeheuerliches Buch. An innerer Intensität, an Schärfe des Griffes nach der letzte Wurzel unserer Existenz wird es nur noch überholt von Kierkegaards anderer Schrift: "Der Begriff Angst". Romano Guardini Was haben Angst, Freiheit und geistige Existenz miteinander zu tun? Was Verzweiflung und die Masken des Alltags? Wie können wir verantwortlich ,Einzelne' sein, nicht bloß ,Nummern' in der Menge? Niemand vor Sören Kierkegaard hat Fragen wie diese mit gleicher Eindringlichkeit gestellt, niemand ähnlich vielschichtige Antworten auf sie gegeben. Auf der Grenze zwischen Philosophie und Theologie entwickelt der "Vater des Existenzdenkens" eine neue Sprache für das, was uns unbedingt angeht. Der Begriff Angst und Die Krankheit zum Tode sind hierfür exemplarische Dokumente.
Kierkegaard left the task of discovering the meaning of his works to the reader, because "the task must be made difficult, for only the difficult inspires the noble-hearted". Scholars have interpreted Kierkegaard variously as an existentialist, neo-orthodoxist, postmodernist, humanist, and individualist.
Crossing the boundaries of philosophy, theology, psychology, and literature, he is an influential figure in contemporary thought.... Show more