Athanasius wurde um 297. Da er äußerlich klein und von dunkler Hautfarbe war (seine Gegner bezeichneten ihn als schwarzen Zwerg), ist gut möglich, dass er zu den Kopten gehörte. Er hatte eine ausgezeichnete griechische Bildung – in seinen Werken zeigen sich fundierte Kenntnisse von Platon, Aristoteles und Homer. Ebenso erwarb er sich in der dam
aligen theologischen Hochburg Alexandria eine profunde Bibelkenntnis.
In seiner Jugendzeit kam er mit den Mönchen in der ägyptischen Wüste zusammen, unter ihnen Antonius der Große. Von ihnen lernte er Selbstdisziplin und eine Enthaltsamkeit, für die er sogar von seinen Feinden geachtet wurde. Auch später pflegte er guten Kontakt mit den Mönchen und fand mehrmals bei ihnen Asyl.
In jungen Jahren kam er in den Haushalt des Patriarchen Alexander von Alexandria und wurde dessen Sekretär.
Um 318 begann der Presbyter Arius zu lehren, dass es eine Zeit gab, in der Jesus Christus nicht existierte, und dass dieser erst später von Gott dem Vater gezeugt bzw. geschaffen wurde. Bereits vor Ausbruch des arianischen Streits hatte Athanasius zwei Werke verfasst, Gegen die Heiden und Über die Inkarnation des Logos, in denen sich die Inkarnation von Gott in Jesus
Christus und daher die Gegenwart Gottes in der Geschichte als zentrales Element seines Glaubens zeigt. Somit ist verständlich, dass er den Arianismus als eine Bedrohung der Kernaussagen des Christentums sah.
Athanasius begleitete Alexander als Diakon zum Konzil von Nicäa (325). 328 folgte Athanasius seinem Vorgänger Alexander als Patriarch von Alexandria – im selben Jahr, als Konstantin I.
Aufgrund der wechselnden Erfolge und Misserfolge des Arianismus wurde er fünf-, möglicherweise siebenmal aus Alexandria verbannt und wieder eingesetzt. Darauf bezieht sich auch das Sprichwort Athanasius contra mundum (Athanasius gegen die Welt).
Folgende Schriften sind enthalten:
Brief an den Bischof und Bekenner Adelphius
Brief an den Bruder Serapion.
Brief an den Philosophen Maximus
Brief an die Bischöfe in Afrika
Brief an die Einsiedler
Des hl. Athanasius Brief an Marcellinus über die Erklärung der Psalmen
Des hl. Athanasius Erklärung der Psalmen
Erzählung der Flucht des heil. Athanasius unter dem Kaiser Julianus, an den Bischof Ammonius und Andere (Narratio Athanasii in Epistula Ammonis)
Rundschreiben an die Bischöfe Ägyptens und Libyens (Epistula ad episcopos Aegypti et Libyae)
Abhandlung über die Synoden zu Rimini in Italien, und zu Seleucia in Isaurien.
Über die Beschlüsse der Synode von Nizäa
Über die Menschwerdung des Logos und dessen leibliche Erscheinung unter uns
Brief an den Einsiedler Amun.
Brief an den Kaiser Jovianus
Brief an den Priester Palladius.
Brief an den Rufinianus
Brief an die Priester Johannes und Antiochus.
Brief an Epiktet
Briefe des heil. Athanasius an Orsisius, Abt von Tabenna
Des hl. Athanasius Schutzschrift an Kaiser Constantius
Ein Bruchstück aus dem neununddreißigsten Festbriefe des heil. Athanasius.
Gegen die Heiden
Geschichte der Arianer.
Rechtfertigung wegen seiner Entweichung
Schreiben an die Antiochier
Vier Briefe an Serapion v. Thmuis
Vier Reden gegen die Arianer
Abhandlung über die Worte: „Mir sind alle Dinge von meinem Vater übergeben worden.“
Des hl. Athanasius Schutzschrift gegen die Arianer
Umlaufschreiben des heiligen Athanasius, Bischofs von Alexandrien.
St. Cyril of Alexandria (376 - 444)
Was the Patriarch of Alexandria from 412 to 444. He was enthroned when the city was at the height of its influence and power within the Roman Empire. Cyril wrote extensively and was a leading protagonist in the Christological controversies of the late-4th and 5th centuries. He was a central figure in the Council of Ephesus in 431, which led to the deposition of Nestorius as Patriarch of Constantinople.Cyril is counted among the Church Fathers and the Doctors of the Church, and his reputation within the Christian world has resulted in his titles Pillar of Faith and Seal of all the Fathers. Cyril regarded the embodiment of God in the person of Jesus Christ to be so mystically powerful that it spread out from the body of the God-man into the rest of the race, to reconstitute human nature into a graced and deified condition of the saints, one that promised immortality and transfiguration to believers. Nestorius, on the other hand, saw the incarnation as primarily a moral and ethical example to the faithful, to follow in the footsteps of Jesus. Cyril's constant stress was on the simple idea that it was God who walked the streets of Nazareth (hence Mary was Theotokos, meaning "God bearer", which became in Latin "Mater Dei or Dei Genetrix", or Mother of God), and God who had appeared in a transfigured humanity. Nestorius spoke of the distinct "Jesus the man" and "the divine Logos" in ways that Cyril thought were too dichotomous, widening the ontological gap between man and God in a way that some of his contemporaries believed would annihilate the person of Christ.
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