In seinem Traktat über das Glück orientiert sich Thomas in seiner eudaimonistisch ausgerichteten Ethik am Wesen des Menschen. Bei der Beurteilung des Wertes von Gütern bilden nicht individuelle Präferenzen den Maßstab, sondern Überlegungen zur allgemeinen Natur des Menschen. Subjektive Wünsche und Vorzugsordnungen werden von einer als objektiv gedachten Basis aus bewertet. Diese Basis ist die menschliche Natur, in der die Vernunft eine besondere Rolle spielt und die der Mensch in seinem Handeln mehr oder weniger zur Entfaltung bringen kann. Das Glück ist an die Vollkommenheit des Menschen im Sinne der vollständigen Entwicklung seiner Wesensnatur gebunden. Man kann daher sagen, dass das höchste Ziel in der Selbstverwirklichung des Menschen liegt, diese aber nicht verstanden im Sinne der Ausprägung individueller Besonderheiten, sondern als vollständige Entfaltung des Menschseins.
Thomas Aquinas was an immensely influential philosopher and theologian in the tradition of scholasticism, known as Doctor Angelicus and Doctor Communis.
He was the foremost classical proponent of natural theology, and the father of the Thomistic school of philosophy and theology. His influence on Western thought is considerable, and much of modern philosophy was conceived as a reaction against, or as an agreement with, his ideas, particularly in the areas of ethics, natural law and political theory.
The philosophy of Aquinas has exerted enormous influence on subsequent Christian theology, especially that of the Roman Catholic Church, extending to Western philosophy in general, where he stands as a vehicle and modifier of Aristotelianism, which he fused with the thought of Augustine.
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